Sodbrunnen Gut Hochstross

Abb. 1: Blick in die Tiefe (Sodbrunnen des ehem. Gutes Hochstross)


Sodbrunnen Gut Hochstross

Abb. 2


Sodbrunnen Gut Hochstross

Abb. 3


Sodbrunnen Gut Hochstross

Abb. 4





Sodbrunnen des ehemaligen Gutes Hochstross

Text und Bilder von Chronikgruppe Dättwil und IG Sodbrunnen Dättwil.

Der Sodbrunnen ist der einzige erhaltene Zeuge des Gutes Hochstross. Als einer von zwei Ursprungshöfen des Dorfes ist das Gut bereits 1331 belegt. (Weiteres dazu im Dättwiler Dokument XII von 2010.)

Nach der Wiederentdeckung des Sodes regte die Chronikgruppe brieflich an, im kommenden Architekturwettbewerb für das «Wohnhaus Aargau des Zeka» seine Erhaltung zu verlangen. Als dies nicht gelang, hat sich die IG Sodbrunnen darum bemüht, dass wenigstens der verbleibende, untere Teil sichtbar gemacht wurde. Sie sorgt auch dafür, dass der geköpfte Sod nicht überläuft.

Zu besichtigen ist er in der Tiefgarage des «Wohnhauses Aargau des Zeka» an der Hochstrasse 6.

Die IG Sod hat sich am 28.10.2013 aufgelöst. Ihren Vereinszweck gemäss Statuten – die Sichtbarmachung des Sodes für die Öffentlichkeit – hat sie erfüllt. Den laufenden Unterhalt von Sod, Pumpe und Ventilator übernimmt das ZEKA Wohnhaus Aargau, dem als Entgelt dafür das restliche Vereinsvermögen übergeben wurde. Für die Organisation von grösseren Unterhaltsarbeiten stellt sich die Regionalwerke AG Baden zur Verfügung. Beiden Institutionen dankt die IG Sod im Namen von Schuljugend und geschichtlich interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern Dättwils.


Abb. 1: Blick in den Sodbrunnen am 7. Juni 2005, kurz nach seiner Wiederentdeckung. Der Brunnenschacht ist in Trockenmauerwerk aufgeführt, damit Wasser aus dem umgebenden Boden in den Schacht einsickern kann?


Abb. 2: Schnitt durch den Sod. Ursprünglich rund 6.50 m tief, musste er bis auf 3.10 m abgetragen werden.


Abb. 3: Der Sod ist mit einer Glasplatte überdeckt und befahrbar. Beleuchtet ist er mit rotem Licht, um allfälliges Algenwachstum zu bremsen.


Abb. 4: Blick vom Sod (ganz unten) auf die Tafel, welche einen kurzen Überblick über die Geschichte des Gutes seit 1331 bietet. Sie wurde erarbeitet von Chronikgruppe und IG Sodbrunnen gemeinsam, genauso wie das ausführlichere Dättwiler Dokument XII mit über 100 Illustrationen.


Aus der Bauzeit des Ze ka-Gebäudes